Netzwerke – Technik und Natur

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Jung und Alt haben heutzutage eine scheinbar symbiotische Beziehung zu ihrem Smartphone entwickelt. Der schnelle Dopamin–Hit, der soziale Vergleich auf Social–Media und allzeit verfügbare YouTube–Berieselung haben Smartphones zu ‚Weapons of mass distraction‘ gemacht. Unsere Zeit und Aufmerksamkeit werden mit unserem willigen Einverständnis abgegeben. Das Leben findet auf einem handflächengrossen Display bei 4 oder 5 G statt – mit zunehmender Isolation. Was erhalten wir im Gegenzug? Viele geben an, dass das Smartphone Information, Unterhaltung, sozialen Austausch, Convenience und Zeitersparnis ermöglicht. Und natürlich ist eine Welt ohne Smartphone kaum mehr vorstellbar, wenn man schon einmal in den Genuss gekommen ist. Studien zeigen allerdings auch, dass es eine Reihe negativer Effekte gibt – vor allem auf den sozialen Plattformen, wo es oft um den sozialen Vergleich geht. Die durchschnittliche “Screen Time” liegt gemäss Priori Data für die Schweiz bei 5,5 Stunden pro Tag. Eine gewisse ‘Abhängigkeit’ (Angewiesensein auf etwas oder jemanden, ohne das/die ein eigenständiges Handeln oder Bestehen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist) kann also nicht ganz ausgeschlossen werden. 

Das Wandern in der Natur in einer Gruppe ist der 4–dimensionale, diametrale Gegenpol. Doch welches sind die Hauptbeweggründe Zeit in der Natur zu verbringen? Gemäss einer Umfrage der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) geht es zum einen um das “Entspannen” und andererseits um “soziale Aktivitäten”. Die wichtigsten Faktoren sind beim Entspannen das Abschalten und das Eintauchen in die Natur, um den Alltag zu vergessen. Bei der sozialen Komponente stehen Freude und eine aktive Zeit mit Freunden zu verbringen im Vordergrund. Die gesundheitliche und sportliche Komponente spielen bei beiden Faktoren auch eine Rolle. Das Wandern befriedigt demnach eine Anzahl von menschlichen Bedürfnissen  und trägt zudem zu der Stärkung unserer Gesundheit bei. Was macht das Wandern mit uns und wie kann der gesundheitliche Effekt der Natur verstärkt werden? Mehr dazu im Blog “Shinrin–Yoku”.